Halls of Fame Mönchengladbach

Leitfaden

Wenn du dich für Graffiti interessierst

… und den richtigen Umgang mit der Sprühdose lernen möchtest,
dann bist du hier richtig. Zuerst geben wir dir eine kurze Einleitung
mit einigen wichtigen Erläuterungen.

Wer Graffiti lernen möchte sollte sich als allererstes mit den Grundlagen beschäftigen. Welche Materialien werden benötigt, wo bekomme ich diese, was muss ich beachten, wo kann ich legal üben.

Unsere 10 Regeln für unsere Wände
Regel 1

Wir wollen ein Graffiti Standort werden, der für unsere Kunst begeistert.

Regel 2

Keine unkorrekten Symbole

Regel 3

Kein Müll – keine Dosen und auch kein anderer Müll

Regel 4

 Kein unnötiges Gecrosse

Regel 5

Keine Gewalt

Regel 6

Straßenverkehr nicht behindern – Sicherheit geht vor!

Regel 7

Respekt vor Passanten

Regel 8

Kein Lärm

Regel 9

Respekt vor den Rookie-Wänden

Regel 10

Each One teach One

Aber was ist überhaupt Graffiti?
Graffiti ist nicht gleich Graffiti, schon hier gibt es verschiedene Sichtweisen. Graffiti im klassischen Sinne seiner heutigen Form, genauer Graffiti-Writing sind hauptsächlich Buchstaben und Worte genannt Styles, oft in abstrakter Form, welche mit Lacken aus der Sprühdose meist auf Wände oder Züge gemalt werden. Wer diese Form des Graffiti betreibt, den nennt man Writer (Schreiber) oder Sprayer (Sprüher).
Hierzu sei gesagt, dass das unerlaubte Besprühen oder Bemalen von fremdem bzw. öffentlichem Eigentum eine Straftat darstellt, die im schwersten Fall sogar mit Freiheitsstrafen geahndet werden kann. Viele illegal Writer, die erwischt wurden, müssen jahrelang Schulden abbezahlen und sind außerdem vorbestraft, was sie in ihrer Berufswahl einschränkt.

Obwohl das Graffiti-Writing seinen Ursprung in der Illegalität hat, fand es durch den Anspruch nach Ästhetik und Perfektion auch den Weg in die Legalität und mittlerweile sogar in die Galerien.

 Diese Form des Graffiti, das sprühen mehrfarbiger Buchstaben mit einem gewissen ästhetischen Anspruch, entwickelte sich Ende der 1970er Anfang der 1980er Jahre in der Bronx, USA. Das sogenannte Tagging, also das Schreiben eines Namens oder Pseudonyms an öffentlichen Plätze ist allerdings schon wesentlich älter.

Soviel zum grundlegenden Werkzeug eines Graffiti-Malers, darüber hinaus sollte man aber noch die richtige Arbeitskleidung anziehen. Gerade wer es zum ersten Mal ausprobiert sollte sich alte Klamotten oder einen Overall anziehen, weil man die Flecken vom Acryllack NICHT wieder rauswaschen kann.

Idealerweise zieht man noch Gummi-, Latex- oder Arbeitshandschuhe an. Man kriegt Farbe auf der Haut zwar mit Nagellackentferner gut weg, aber gesünder ist es wenn der Lack gar nicht erst auf der Haut landet, besonders bei regelmäßigem Sprühen.

(Quelle: spraybar.de)

Atemschutz

Spätestens wenn man in geschlossenen Räumen (auch bei guter Belüftung) sprüht, sollte man sich eine professionelle Atemschutzmaske zulegen, da die Lösungsmitteldämpfe und der Farbpartikelstaub eine sehr bedenkliche Mischung für unsere Gesundheit darstellen. Der Farbstaub kann sich in den Atemwegen ablagern und die Lösungsmittel werden über die Atemluft aufgenommen und belasten dann besonders die Leber.

Außerdem wäre wenigstens für den Innenbereich eine Schutzbrille zu empfehlen, da sich der umherfliegende Farbstaub in den Augen ablagert und zu Reizungen führt.

Haftungsausschluss

Das Sprayen an den Wänden erfolgt auf eigene Gefahr und ist Privatsache! Der Seitenbetreiber haftet nicht für verursachte Schäden.